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Kantine does Kantine, oder: Die doppelte Kantine

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Nur zu gut kann ich mich noch an die letzte Doppelkantine erinnern. Es war eine andere Doppel-Kantine. (Es ist immer eine Andere…): um für ALLE da zu sein, für die hart arbeitenden Freunde aus der K36 genauso wie für die von ausserhalb, sollte es Mittags und Abends was geben. Das multi-melonen-Unternehmen Kantine bestand an diesem Tag aus mir allein. Keine Ahnung, wo die anderen waren. Ich kochte, schälte und schnibbelte Kartoffeln in großer Menge, um einen schwäbischen Kartoffelsalat erster Güte herzustellen, der die Gaumen zahlreicher Genuss-Fans begeistern sollte, in  einer Verbindung, die garantiert im Himmel geschlossen wurde: mit den Schuhbeckschen Buletten, innen saftig, aussen kross, mit einem Hauch von Zitronenzeste. Sehr zufrieden war ich damit, auch mit den Zuschriften der Kantinen-Fans, denen der Speichel schon zusammenlief beim Gedanken an das Gericht, so wurde es zumindest geschrieben, doch nicht mit dem tatsächlichen Zuspruch der Gäste. Stell dir vor, es ist Bulette und keiner geht hin. 10 Gäste waren es an dem Tag, verteilt auf zwei Schichten. Das war hart. Mittags musste ich einem alten Freund, der endlich einmal vorbei kam, erklären, dass sonst mehr los sei, als er alleine an der gedeckten Tafel saß und aus dem beschlagenen Fenster auf die ebenso leere, graue Brachfläche, hinüber zu Sascha Walz sah. Er kam nie wieder. 

Doch das ist lange her. Diesmal wird alles anders.

Wir besuchen unsere lieben Kollegen von der Oberhafenkantinen-Replika in ihrem Büro in der Heidestrasse 14, dem ex-Tape Club. Li Wolle wird einen Gurkensalat nach dem Rezept seiner Oma zubereiten, zusammen machen wir uns dann an Grünkohl mit Wurst, Fleisch und glasierten Kartoffeln. Der Günkohl hat nämlich gerade Saison und gibt uns Menschen Kraft gegen die Kälte. So sagt “man”. Ein dickes Muss für alle Nordlichter um diese Jahreszeit. Doch auch Schwaben sind willkommen, sofern sie keine Nordlichter vom Grühkohlessen weggentrifizieren, wie es ja ihr liebstes Hobby ist. Anschließend gibt es erstmal Schnaps und zum Nachtisch macht Vi Vu eine Milchreistorte mit Mürbteigboden und Kirschentopping. Nach dem Essen soll es feucht-fröhlich weitergehen, bei Bier, Wein, Weib, Typ, Gesang und Moscow Mule.

Anmeldungen sind gerne gesehen, aber nicht zwingend notwendig. Wie immer gilt: Wer zu spät kommt…

Bis Freitag,

Die Kantine

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Die Rückkehr der Wander-Kantine!

Diese Woche kochen wir wieder bei lieben Freunden und zwar bei jenen mit einem Studio names  [die] flæche, in der Karl-Marx-Strasse 17 unweit des Hermannplatzes gelegen und damit für alle Menschen gut zu erreichen. [die] flæche ist ein Photostudio und Co-Working Space in einer alten, schönen, hellen und großen Fabrik Etage. Wir freuen uns schon, denn seit unserem Ausflug ins ZKU vor 2 Wochen haben wir gemerkt, dass Größe, Platz und Freunde für uns das Kochen leichter (gut für uns) und besser (gut für alle anderen und uns) machen.

Das Menue der Woche beginnt mit Reispapierchips an einer fruchtigen, süß-sauren Salsa, geht über zu einem asiatisch-mexikanischen- Fusion-Chili (mit echtem Fleisch statt Hack! oder Vegi) an Tortillas, garniert mit geriebenem Käse und frischem Koriander und schließt mit Apfelsinen Eis in der Apfelsine. Dazu empfehlen wir: Schultheiss und Gin Tonic.

Auch diesmal gilt: Anmelden ist gut, es geht aber auch ohne, dann aber nur, wenn auch noch was zu essen da ist…

Bis Freitag!

Die Kantine

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GASTKOCHEN IN DER KLOSTERSTRASSE 44

Liebe Freunde der Kantine,

Auch diese Woche verlassen wir wieder einmal unsere geliebte kleine Farm in der K36 und besuchen Freunde in der Klosterstrasse. Im ehemaligen Fernmeldeamt, ex-WMF, heutigen Theaterdiscounter und Schrott-Disse. Einen wunderbaren Blick auf das rote Rathaus hat man von dort und durch die irre zentrale Lage zählen auch keine Ausreden mehr wie: “es hat geregnet und ich konnte kein Taxi finden”, denn der Ausgang der U2 ist direkt vor der Tür. Da ich mich hier mit sexuellen Anspielungen in letzter Zeit zurückhalte (wegen des Verfahrens…) kommen wir ohne weitere Umschweife zum Menue. Es ist ein herbstliches Menue und wer den Herbst nicht mag, muss jetzt nicht weiterlesen. Nun, ich bin selbst kein großer Herbst-Fan, ist es doch die Jahreszeit, die auf den Sommer folgt (aufgepasst!) und in der die schönsten Menschen wieder Kleidung am Leib tragen. Jedes Jahr aufs Neue: ärgerlich. Wir beginnen den Abend mit einem Salat von Birnen, rote Beete und Nüssen, gehen über zu Hokkaido-Kürbis-Gnocci an Salbeibutter und Parmesan und schließen mit einem Stück der Bananencrêpes-Torte mit Joghurt-Frischkäse Füllung und Karamel-Walnuss Überzug. Dazu empfehlen wir Pfälzer Riesling oder kühles Bier.

Anmeldungen gerne gesehen, aber nicht notwendig. Es gilt: wenn noch was da ist, bekommst du auch was…

Bis Freitag,
Die Kantine

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Gastkochen im ZKU

Dieses Wochenende freuen wir uns beim vielversprechenden Wasteland Twinning Network Forum kochen zu dürfen, im ZKU in Moabit, dem neuen, großartigen Projekt von unseren Freunden von der KUNSTrePUBLIK. Beim Wasteland Twinning geht es, wie der Name schon sagt, darum, dass Brachfächen miteinander (Städte-)Freundschaften schließen. Es gibt schon einige und es werden an diesem Wochenende noch weitere feierlich begangen, dazu gibt es Vorträge, Diskussionen, Kunstbeiträge, Kaffee, Kekse und ein Essen von der Kantine. Aber nur, wenn man sich für das Forum anmeldet!

Wir bedanken uns schon einmal herzlich für die reibungslose und harmonische Zusammenarbeit bei den wunderbaren Wasteland Twinning Kollegen und sind glücklich, alle – UND vielleicht auch DICH – am Wochenende zu sehen.

Viele Grüße,
Die Kantine

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Käsespätzle und mehr

ImageEin fiktives Gespräch, gestern Nachmittag, 14.23 Uhr, Berlin.

 

A: “Lars meinte, dass du in letzter Zeit ziemlich abgenommen hast.”

B: “Stimmt, der Winterspeck ist weg.”

A: “Aber jetzt wird es gleich wieder Winter.”

B: “Und dann kommt alles wieder drauf!”

 

Ich war dieses Jahr zweimal am See baden, dafür hätte ich mir nicht meine Eins-A Bikini-Figur zulegen mussen. Drei-Minus hätte da “dicke” gereicht. Abnehmen ist immer Mist…

Wie dem auch sei, das mit dem Sommer war es jetzt, wenn wir Glück haben, gibt’s noch einen goldenen Herbst, höchst wahrscheinlich kommt aber eine fiese Kaltfront nächsten Mittwoch auf uns zu und wir laufen nur noch in langen Hosen und Wollpullis und Mützen durch die Gegend. Da hilft natürlich die körpereigene Isolierung durch mehrere Zentimeter Fett, schön gleichmässig verteilt. Die muss jetzt schnell drauf auf die Knochen und klappt am besten mit möglichst nahrhaften Speisen. Sag bloß!

Z.b. Käsespätzel, handgedrückt, mit Bergkäse überbacken, bedeckt durch in Butter geschmelzten Zwiebeln und Semmelbröseln, dazu Kürbis, sanft gekocht und ein Salätchen. Zum Nachtisch: Schokopudding, handgemacht und nicht aus der Packung.

Kommt vorbei, lasst die Anmeldung sein (das klappt ja eh nicht gut und nervt alle).

Bussi, 

Kantine

 

 

 

 

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(Alle lieben) Burger!

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Wir auch. Ganz besonders den Teriyaki-Burger, den wir neulich in den Kantinen-Labs ausprobiert haben. Feini-fein ist der. Ohne Brötchen, ohne Ketchup, Senf oder Mayo. Dafür mit viel top gesunden Gemüse, Kräutern und Reis. Obwohl dies so fremd und unbekannt klingt, ist es ein echtes Burger-Experience, kein Gefühl kommt auf, dass irgendwas fehlt. Feini-fein eben. Dazu nen kalten Sake und Eis, soll ja wieder ne Hitzeschlacht geben.
Da Sommer = im Hof; unter der Sonne/dem vollen Mond.
Anmelden, bitte, bitte, wir müssen planen, planen! Deadline: Freitag, 18h. 

Bis zum Samstag,

K

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Vietnamesischer Sommerrollen Workshop in Hof!

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Unter Anleitung und strengen Aufsicht von ViVu, Großmeisterin der Sommerrolle, werden am Freitag Abend diverse Varianten der Sommerrolle von Euch, werte Gäste, selbst gerollt. Ein kommunikativer Spass, bei dem man mit den Menschen neben sich unweigerlich die besten Gespräche führt.

-Hey, ich wollte die Karotten!
-Kann schon sein, aber ich habe sie!
-Menno…

Doch keine Sorge, ViVu, die ex-Illegale und andere, namenlose Kantinen-Sklaven werden die sonnigsten Stunden des Tages damit verbringen, diverse Gemüse so zu schneiden, dass man sie zusammen mit anderen freundlichen Gemüsen, Fleisch, Tofu, aber auch Obst, wie Frau Ananas, in ein Röllchen reinbekommt und es keinen Streit um irgendwas geben muss. Wir werden uns hassen, unser Leben, das Gemüse, die Hitze, wir werden fluchen und weinen, aber irgendwann wird alles geschnibbelt sein und wir werden sehen, dass es gut ist. Ein jeder wird satt werden, von sommerlichen Rollen, auch wenn man das vielleicht nicht glauben mag. (Doch, doch, is so) Weil bei der Hitze ein kühles Eis nicht fehlen darf, gibt es Wassermelonensorbet, sehr beliebt im fernen Japan, zum Nachtisch.

Wie immer verbindliche(!!!) Anmeldung bis Freitag Mittag, high noon.

Bussi, Bussi,
Die Kantine

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