Deutsch-Griechische Freundschaftsfeier (ohne Ouzo)

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Despina Stokou- if you don’t watch out you are going to end up a curator 2012 in situ installation, Derek Eller Gallery NY

Stargastkoch Despina Stokou, gerade eben erst jet-set-mässig von ihrer ersten New Yorker Ausstellung zurückgekehrt, ist Künstlerin und Herausgeberin des Blogs Bpigs.de und zeichnet sich unter vielen hervorragenden Schichten ihrer Persönlichkeit auch dadurch aus, dass ihr vorallem ihre eigene Meinung wichtig ist und nicht die von irgendwelchen, anscheinend wichtigen Leuten. (Is ja eh voll relativ, ey…) Um diese Meinung(en) zu transportieren, gründete sie Pigs, wo sie nun ihre Gedanken zum Berliner Kunstgeschehen und noch mehr preisgibt, ohne Rücksicht auf die Befindlichkeiten Anderer. Sehr sympathisch finden wir das. So wird sie natürlich dann auch kochen. Ob es Dir schmeckt, oder nicht, ist dann in erster Linie DEIN SCHEIß PROBLEM, DU PENNER.

Auf die Teller klatscht Despina gefühlvoll dann einen fast schon griechischen Salat,  KOLOKYTHAKIA GEMISTA, das sind gefüllte Zucchini, wie sie ihre Mutter zubereitet und, wie sie sagt, “es nicht jeder kann.” Zum Nachtisch steuert die Kantinen-Stammbelegschaft eine Blaubeertarte dazu, um die tiefe Freundschaft zwischen unseren Ländern zu zementieren. Wir erheben nun am Ende dieser Mitteilung unsere Gläser gemeinsam darauf, das diese Freundschaft kein CSU Politiker zerstören kann. Prost, wenn auch ohne Uzo.

Verbindliche Anmeldung bis Freitag Nacht, 24Uhr.

Menue

Salat, fast griechisch

KOLOKYTHAKIA GEMISTA

Blaubeertarte

12€

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Meatballs!

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Diese Woche wieder einmal: die “Eigentlich-Nummer”. Eigentlich wollten wir diese Woche die Scotch Eggs von Heston Blumenthal machen. Da werden Eier kurz gekocht, dann in Eiswasser abgeschreckt, geschält, von einer fleischigen Masse umfasst, paniert und frittiert. Am Ende sollte das Eigelb noch flüssig sein, das ist anscheinend der Spass daran. Wir haben das diese Woche im Kantinen-Labor ausprobiert, es funktionierte zuerst überhaupt nicht, und nachem jeder 4 halbgare Eier gegessen hatte und wir eins mal ordentlich geschält und in die Fleischmasse rein bekommen haben, da war das Ergebniss dann sehr enttäuschend. Und das, obwohl wir große Freunde von verschiedenen Konsistenzen und Texturen sind und solche Erlebnisse, die über den Geschmack hinaus gehen, teilen möchten. Aber nicht dieses! 

Dafür gibt es was für die Massen! Italienische Fleischbällchen in Tomatensoße mit Spaghetti und Parmesan. Wer könnte dazu nein sagen? Vegetarier, richtig. ALLE ANDEREN werden uns die Bude einrennen, weshalb wir auch in den Hof gehen, sofern das Wetter stabilien Hochdruck verspricht. Dort kann man dann unter dem Mond voll romantisch pseudo-italienisch dinieren, während nebenan die Ratten tanzen und Drogenkids zur Eisfabrik pilgern. Ein Proseccochen als Aperitif gefolgt von einem Antipasti-Teller und der obligatorischen Panna Cotta an Erdbeerfruchtspiegel (nicht zu knapp) geben den Meatballs einen angemessenen und würdigen Rahmen.

Nach dem Essen öffnen wir die Bar mit Horse’s Neck, Moscow Mule, Bier und sonst nöschts. 

Für das Essen bitte bis Freitag Nacht anmelden, zur Bar einfach so kommen.

 

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Erst japanisch essen, dann anständig trinken.

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Alleine schon, dass irgendwer der Meinung ist, dass das Spiel der griechischen gegen die deutsche Fußballnationalmannschaft politisch aufgeladen sein könnte, bringt mich den Tränen nahe. Nein, Fußball ist zwar auch nicht nur ein Spiel, wie einige Akteure gerade nicht müde werden zu behaupten, dafür geht es um viel zu viel Geld, auch bei den Spielen zwischen Nationalmannschaften. Aber der Sport ist ein eigenes Funktionssystem, welches mit der Politik nur am Rand in Interaktion tritt. Z.B. dann, wenn Angie wieder mal junge Männer halbnackt sehen mag und in die Kabine zu Besuch kommt. (Kann sie auch in der Kantine haben). Es gelten in diesem System andere Regeln und Normen und es kann allen Beteiligten ziemlich egal sein, was im System Politik vor sich geht. Schweini, Poldi, M.Özil und Müller, denen ist die Krise der EU ungefähr so nah, wie ich es dem Gewinn des EM Tippspiels bin, gottverdammich.

Um die Stimmung nicht noch weiter anzuheizen ist das Menue diese Woche völlig unverdächtig. Kein Souvláki, kein Schnitzel (nächste Woche wieder…)! Es ist komplett japanisch und Japan ist weit weg. Von der EM. Die Runde beginnt mit gedämpften Seelachsfilet in Soyasud, an Ingwerstreifen und Frühlingszwiebeln, geht über zu Okonomiyaki, einem Pfannkuchen-ähnlichem Gericht mit Meerestier, Fleisch, Gemüße, Obst, allem! drin. Dazu gibt es Okonomiyaki-Soße, gebratenen Speck, Mayo, usw. Hat was von Fast-Food, aber in gut. Abschließend und abrundend ein alter Bekannter, der beliebte japanische Käsekuchen.

Nach dem Essen machen wir ab 22h die Bar auf, auch für die, die nichts essen mögen. Kommt vorbei!

Anmelden bis Freitag Abend und danach auch nicht mehr absagen.

Viele freundschaftliche Grüße,

die

Kantine

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Support your German Mannschaft!

So sah das letzte Schnitzel bei uns aus

Eine Fußballmannschaft zu unterstützen ist eine Angelegenheit, die sich auf vielerlei Wegen bewerkstelligen lässt. Mann kann Dauerkarten kaufen, jede Woche im Block stehen und Fangesänge mitsingen, bzw den Gegner aufs übelste beschimpfen. Man kann Trikots, Fanschals, Kaffeebecher kaufen, da freut sich die Merchandise-Abteilung. Beten ist immer top. Briefe und Postkarten, emails und sms kann man senden und seine Bewunderung und Anerkennung zum Ausdruck bringen. Oder man ißt Schnitzel. Mit Pommes und Salätchen, mit Kartoffelsalat und Salätchen. Vegetraisch. Mit Ketchup. Die Kombinationen sind vielfältig, so wie die Herkunft der Spieler der deutschen Mannschaft.

Gomez kommt von der schwäbischen Alb, Boateng aus Berlin und Özil aus Gelsenkirchen. Wir glauben: wie, wenn nicht durch dieses Gericht, beliebt bei Jung und Alt, lässt sich eine mehr als metaphorischen Verbindung herstellen, mit Jogi und den Jungs? Eine Verbindung, die über die reine Geste des Singens und über die hohle, leere Dinglichkeit des Fan-Trikots hinausgeht? Das Schnitzel, man kann es als das Abendmahl des Bundesbürgers bezeichnen und zwar nicht als das Letzte, sondern als jenes, welches uns verbindet und zur (Schicksals-) Gemeinschaft macht. Denn, solange es Schnitzel gibt, geht es “uns” gut, trotz Euro-Krise, Arbeitslosigkeit und Angie Merkel. Soweit die steile These des Tages. Zum Nachtisch wieder einmal etwas, das lustig wackelt und wabert, unter Verwendung von Früchten und alkoholischen Getränken auch nicht so billig wie der Wackelpudding im Kühlregal, sondern lecker, sag ich mal.

Anpfiff ist 20h, eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich und bitte bis Freitag Abend spätestens an uns zu richten. Wie immer gilt das Prinzip des “first come, first served” und: unsere Kapazitäten sind begrenzt, geistig und räumlich, also zack angemeldet und ein Schnitzel wartet auf dich, gerne auch mal 5 Tage.

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Lecker Lämmchen!

Wer der Meinung sein sollte, dass es grausam ist, Lamm, also Baby-Schaf, zu essen dem sei gesagt: das stimmt vollkommen. Wir mögen Schafe vom Herzen, wir steicheln sie gerne, wenn wir mal aus dem Moloch rauskommen und mit ihnen über saftige Wiesen springen, wir schauen sie uns gerne im Fernsehen an, denn Shaun das Schaf ist schließlich einer unserer großen Helden der Gegenwart. Am liebsten jedoch essen wir die kleinen niedlichen Dinger. Wenn sie innen noch rosa sind, dann haben wir sie besonders gern. Saftig und zart, oh du süße Jugend, so schnell gehst du vorbei? Zu schnell! Zack, schon liegt man in der  Kühl-Vitrine beim Metzger. Daran soll uns jeder Bissen Lamm erinnern. Leider sind diese kuscheligen Dinger so teuer, dass wir zu oft ausgewachsenes Rind oder Schwein essen müssen, wir Ärmsten.

Kantine

Rechtzeitig anmelden, bitte!

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Rollen der warmen Jahreszeiten, hinterm Haus.

 

 

Liebe Freunde!

Zur einhundertundersten Kantine, nicht ganz sauber gezählt, aber das passt schon, wann dieser JESUS geboren wurde weiß ja heute auch niemand genau, dennoch hinterfragt niemand, ob wir nun gerade eben, jetzt, im Jahr 2012 oder doch eher 11, oder 15 leben, äh, rollen wir Röllchen. Von Hand. Rollen des Frühlings und Rollen des Sommers und zwar in umgekehrter Reifenfolge. D.h. NICHT chronologisch. Ich will also keine Beschwerden später, wenn sich irgendwem der Magen umdreht, nur weil er nicht bedacht hat, dass es eventuell keine so gute Idee ist, ZUERST den Sommer zu verspeisen und dann den Frühling. Wir vertragen das aber, weil unsere Mägen von Tonnen von Kantinen-Resten gestählt sind und finden die Idee spitze und damit Ende der Diskussion. Es ist die 101 Kantine, Jesus lebt, in Dir und Mir, Essen muss nicht chronologisch eingenommen werden, es sei denn auf ausdrückliches Anraten des Artzes. Für alle Eventualitäten wird allerdings ein ausgebildeter Spitzen-Artz vor Ort anwesend sein, den man leicht am VfB Fanschal erkennen kann und gerne mit seinen Wehwehchen belästigen darf. (Das, mein Lieber, ist der Nachteil, wenn man sich schon so früh anmeldet…) Während Frau Vu rollt, rollt und frittiert, versuche icke eine Wassermelone dazu zu überreden, sich von selbst in ein Sorbet zu verwandeln. Falls es nicht mit guten Worten alleine klappt, hab ich noch ein Rezept in der Hinterhand. (Das weiß die Melone aber nicht, hehe…) Dieses Sorbet bildet zusammen mit Awayukikan, dem japanischen “Lockerer-Schnee-Gelee” den Nachtisch und begeistert einen jeden Fan des VfB, aber nicht nur, mit den verschiedenen Konsistenzen und Texturen.

Da der Sommer regiert, speisen wir hinterm Haus, so Jesu will (und Gott auch).

Bis Samstag in der Kantine

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Sonntagskantine mit Spargel, rosa Getränk und Hipsternachtisch

 

Da der Meister im fernen Spanien verweilt, gibt es heute einen Newsletter ohne einen der berühmten Texte. Und leider auch ohne sexuelle Anspielungen.

Zur 100. Kantine gibt es am Sonntag, 20.5.12 ab 14h

Erdbeer-Rhabarber Bowle
Kleiner Salat der Saison
Gratinierter Spargel mit Zitronenbutter, Semmelbröseln und Petersilienkartoffeln (mit/ohne Schinken)
Frozen Yoghurt mit Rhabarberkompott
———
13€

Der Meister wird dann natürlich wieder anwesend sein und die Anspielungen nachreichen, sofern erwünscht.

Bis Sonntag,

Die Kantine

PS: Um Anmeldung wird gebeten.

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